Das war die Grüne Woche 2016

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Vor gut einer Woche war es wieder soweit, die Internationale Grüne Woche fand auf dem Messegelände in Berlin statt und jeden Tag zog es tausende von Menschen dorthin, um zu probieren, zu genießen, zu essen, zu trinken und sich zu informieren.

Da es auch in diesem Jahr wieder einiges zum Thema Eis geboten wurde, begaben auch wir uns in die gut gefüllten Hallen. Draußen Schneegestöber, drinnen schön warm und viel zu schauen.

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Direkt zu Beginn gab es eine kleine Enttäuschung, in der Italienhalle gab es zwar Eis, aber es war weder so besonders noch besonders lecker, als das wir es als „Must-try“ bezeichnen würden. Gerne hätten wir die Eismacher ein bisschen interviewt, leider gab es aber sprachliche Schwierigkeiten, da gleich am ersten Stand der Inhaber weder Deutsch noch Englisch sprach. Zwar wurde Eis in seiner ganzen Vielfalt vom Gelato über Slush Eis bis hin zu Softeis angeboten, aber der begeisternde Funke sprang auf uns zumindest nicht ganz über.

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Sehr lecker waren die Canoli vom sich in der Mitte befindenden Stand voller Sizilianischer Spezialitäten.

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Ganz anders verhielt es sich in der Biohalle. Dort gab es ein optisch wie auch geschmacklich kunterbuntes Eisangebot bei der Köller Bioeismanufaktur. Neben diversen interessant und sogar exotisch anmutenden Sorten wurde auch veganes Eis angeboten und dank der ausführlichen Zutatenliste konnten hier auch Allergiker ganz entspannt eine passende Kugel Eis ordern. Wir kamen kurz mit dem Hersteller des Eises ins Gespräch und er berichtete uns, dass das breite Sortenangebot durch eine Mischung seiner Neugierde mit seinen eismacherischen Fähigkeiten entstammt. Wir probierten eine Kugel Rote Beete Sojajoghurt Eis, das herrlich lilapink ausschaut und wirklich lecker erfrischend nach Roter Beete schmeckt, kleine Walnußstücke sorgen für eine herbe Raffinesse, die sich geschmacklich einfügt. Dazu gab es noch eine Kugel Cheesecake Eis, das lecker säurlich erfrischend mit dem dafür typischen Geschmack und schöner Cremigkeit daherkam. Mutige Eisesser konnten sich hier an Sorten wie Kohle, Tzatziki und Algen Eis(soll wohl ein bisschen an Grüntee-Eis erinnern wurde uns von anderen Eisessern berichtet) versuchen und der Stand war sehr gut besucht.

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Einen weiteren tollen Eis-ess-Stop haben wir in der Brandenburg Halle eingelegt, wo wir das herrlich cremige und wirklich köstliche Eis der IceGuerilla genossen haben. Probiert haben wir  das Apfel-Milchreis Crispies Sorbet, Banane Erdnuß sowie Latte Macchiato mit Weißer Schokolade. Alle drei Sorten waren auf ihre Art so dermaßen lecker, das wir gar nicht sagen können, welche uns jetzt am besten geschmeckt hat. und auch das gegrillte Paprikaeis mit Basilikum wurde von uns probiert, eine cremige Geschmacksexplosion, die wir uns auch gut zu Käse oder Crackern vorstellen könnten.

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Wir hatten Glück und trafen den IceGuerilla Inhaber Ralf, der uns direkt ein bisschen was zum neuesten Streich seiner Firma erzählt hat. Seit gut einem halben Jahr kann man sich auf der Website der IceGuerilla sein eigenes Eis zusammenstellen und nach Hause bestellen, wo es dann dank einer ausgeklügelten Verpackung schön eiskalt ankommt und für den individualisierten Sofagenuss zur Verfügung steht.

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Das war aber noch nicht alles an Eis, was die Grüne Woche ihren Besuchern geboten hat. Vor allem in den Bundesländerhallen reichte das Angebot vom Nudossi-Eis über Frozen-Joghurt und Softeis bis hin zum Berliner Original von Florida Eis. Eine Eisart für jeden Geschmack, denn auch dänisches Softeis war zu finden.

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Eine besondere Entdeckung, die ausnahmsweise nichts mit Eis zu tun hat,  war für uns der Stand von kaffeekontakt in einer der Österreichhallen. Die Jungs stehen seit 2002 mit ihren liebevoll restaurierten Oldtimern, die um eingebaute Kaffeebars erweitert wurden, auf Events und Messen. Sie bauen ihre Stände immer selber auf und nicht nur dabei ist ihnen Qualität besonders wichtig. Auch bei Kaffee kommt nur beste Ware zum Einsatz. Im Rahmen der Grünen Woche lief der komplette Stand samt Personal unter dem Motto „20er Jahre“ und wirkte ein bisschen wie ein Kleinod aus einer anderen Zeit, dass inmitten von Weinprobierbüdchen gelandet war. Und mit köstlichem Kaffee noch nicht genug, auch der Kuchen und die Torten sahen verboten lecker aus und wurden in Berlin extra für den Stand gefertigt. Wenn ihr also mal auf einer Veranstaltung seid, wo ihr das Team entdeckt, ausprobieren und wenn Zeit ist, lasst Euch ein bisschen den mitgebrachten Oldtimer erklären, es lohnt sich!

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Unser Abschluss-Fazit zur Grünen Woche 2016: Voll. Voller Menschen. Voller Genuss. Voller interessanter Eindrücke. Voll lecker!

Und, was waren eure besonderen Entdeckungen auf der Grünen Woche in diesem Jahr?

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Eisiger Gruß aus Rimini

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Bis wir den Artikel über das Eis auf der Grünen Woche fertig haben dauert es noch ein wenig, damit Euch aber nicht langweilig wird gibt es heute einen eisigen Gruß aus der Ferne von Giulia aus Rimini, wo gerade die SIGEP, die internationale Fachmesse für Gelato-, Konditoren- und Bäckerhandwerk stattfindet:

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Foto: Giulia Bollini

Giulia hat das große Glück, dort umgeben von lauter Köstlichkeiten zu arbeiten und ist eine große Eisliebhaberin. Das Bild hat sie uns netter Weise via Instagram zur Verfügung gestellt. Dort findet man ihr Profil unter giuliabollini . Wir haben uns sehr über Giulias Eisgruß gefreut, wünschen ihr noch eine erfolgreiche Messe und sagen herzlichen Dank, dass wir das Bild hier veröffentlichen dürfen!

Die SIGEP gilt als die Leitmesse für Eiscafés, Konditoreien und Bäckereien, auf der über 1.000 Aussteller die neuesten Trends und ihr Können präsentieren. Unglaubliche 16 Hallen voller Eis, Kaffee, Torten, Kuchen und vielem mehr. Es finden auch  verschiedene Handwerkswettbewerbe statt, wie z.B.  der Gelato World Cup, der in diesem Jahr von Italien gewonnen wurde.

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Foto: Messe Stuttgart

Aber nicht nur in Italien kann man sich über Neuigkeiten auf dem Eismarkt informieren. Vom 20.-24.02.2016 findet im Rahmen der Intergastra in Stuttgart die Gelastissimo statt, die einzige Fachmesse mit und über handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen. Hier werden seit 2010 die neue Sorten und die modernste Eistechnik vorgestellt, es gibt zahlreiche Vorträge sowie den Grand Prix Gelatissimo. Auch dieses Jahr darf man wieder gespannt sein, was es an neuen Sorten und Ideen geben wird.

Wir sind auf jeden Fall schon ein bisschen gespannt, was das Eisjahr 2016 so bringen wird, welche neuen Sorten die Zunge herausfordern werden und welches Eis zur Sorte des Jahres gekürt werden wird!

Eisparadies Grüne Woche in Berlin

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Zwar ist es in Berlin mittlerweile doch richtig kalter Winter geworden, dafür ist veranstaltungsmäßig gerade richtig viel los, ein Event jagt das andere. Alles bereitet sich langsam auf die Berlinale vor und in dieser Woche stellt sich die Frage: Mercedes Benz Fashion Week oder Internationale Grüne Woche oder ganz einfach direkt beides?

Für Eisfreunde bietet vor allem die Grüne Woche ein wirklich breitgefächertes Angebot. Von italienischem Gelato bis hin zu veganem Eis, von dänischem Softeis bis zu American Ice Cream, dazu die IceGuerilla und die Eis-Zauberei aus Brandenburg, Florida-Eis aus Berlin sowie die fast schon exotisch-experimentelle Sorten, die Kathrin für uns in der Bio Halle entdeckt und fotografiert hat:

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Foto: Kathrin E.

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Foto: Kathrin E.

Das Eis aus Schafs- und Ziegenmilch wirkt neben Sorten wie Kohle- und Tzaziki-Eis ja fast schon langweilig. Würdet ihr euch da ran trauen bzw. habt vielleicht sogar schon eine der wirklich besonderen Sorten probiert?

Auf jeden Fall großes Dankeschön an Kathrin für die Entdeckung und die Bilder und euch noch eine schöne Restwoche, vielleicht treffen wir uns ja am Wochenende noch an einem der zahlreichen Eisstände!

Happy New Icecream Year!

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Unglaublich aber wahr, da sind schon wieder 365 Tage vorbei, gute wie weniger gute, sonnige und bewölkte, und jede Menge Tage gefüllt mit leckerem Eis!

Wir wünschen Euch heute einen zauberhaften Sylvester und einen guten Rutsch ins ein funkelndes und glitzerndes 2016, dass hoffentlich für jeden von euch nur wundervolle Dinge bereit hält!

Auch wir haben das letzte Jahr ein bisschen Revue passieren lassen. Wahnsinn, was in nur 12 Monaten immer alles passieren kann und wir danken jedem, den wir neu auf unserem Weg kennen lernen durften, jedem Leser, Follower, Eismacher, Kritiker, Veranstalter und Miteisesser, der in 2015 ein Stückchen in diesem Blog mit uns gegangen ist!

In 2015 haben wir auf Instagram angefangen und das waren unsere beliebtesten neun Bilder in diesem Jahr:

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Danke an Paletas, Kontor Eismanufaktur, Berlin Homemade Icecream, Dolci Eis-Lounge, Mr. Whippy, Grittis Eiseck, Jones Ice Cream, Gelati und Wonderpots für das wunderschöne fotogene und sehr leckere Eismaterial!

Auch auf dem Blog gibt es eine Jahresstatistik und wir haben mal geschaut, was die Top 5 der meistgelesensten Artikel aus 2015 waren:

  1. Judiths wundervoller Gastbeitrag zu den California Pops in Kreuzberg.
  2. Giorgio Lombardi in Mitte
  3. Woop Woop Icecream in Mitte
  4. Fräulein Frost in Wilmerdsdorf
  5. Eisdiele am Gleisdreieck in Tiergarten

Darüber hinaus durften wir auf vielen tollen Veranstaltungen zu Gast sein, wie z.B. auf dem Food Blog Day, den Foodiemeetups, dem Burger machen von Lieferheld in der Kochbox, auf dem Mealy App Launch auf der vermutlich schönsten Büroterrasse Berlins und waren Teilnehmer beim sehr inspirierendes Food Blogger Camp.

Danke möchten wir auch sagen an all die eisverrückten Yelper und Miteisesser, die sich mit uns im Rahmen der Eiskugelei durch leckeres Eis u.a. bei Giorgio Lombardi, beim Nunzio und bei Woop Woop Icecream probiert haben, es war toll, jeden einzelnen von Euch dabei gehabt zu haben. Und natürlich auch ein ganz besonders großes Dankeschön an die Eismacher und Eisdielen, dass wir vorbeikommen durften!

Und das war es schon, unser kleiner Jahresrückblick. Wir sind dankbar für das, was war und gespannt auf das, was 2016 bringen wird!

In diesem Sinne, guten Rutsch und ein schönes neues Jahr!

Merry Christmas!

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Liebe Eisfreunde und Schleckermäulchen, plötzlich ist es wieder soweit, es ist auf einmal Weihnachten und damit Zeit, Danke zu sagen. Danke an alle wunderbaren Leser, alle zauberhaften Gastautoren, die fleissigen Miteisesser, die grandiosen Eismacher und einfach ein bisschen dem Eis zu huldigen, jener glücklichmachenden kühlen Köstlichkeit, der dieser Blog gewidmet ist.

Kollage

Wir wünschen Euch und Euren Lieben ein frohes Fest und ein paar besinnliche Stunden und wir freuen uns sehr, Euch als Einstimmung ein Gedicht von Maik Baum präsentieren zu dürfen. (Wer es lieber vorgelesen bekommen möchte, dem sei das dazugehörige You Tube Video von Maik empfohlen):

Oh, du liebes Weihnachten.
 
Einmal im Jahr gibt es die Zeit
bei der die ganze Welt sich freut
Verachtung, Ekel, Angst und Hass
Sind zu dieser Zeit verblasst.
 
Oh, du liebes Weihnachten.
 
So schön du liebe Zeit auch bist
 frag ich mich, wie es wohl ist
 wenn jene schöne Zeit
 nicht nur 3 Tage weilt.
 
Was wär, wenn all die Dankbarkeit
die Freude und die Liebe
hier öfters und auch regelmäßiger
bei uns verbliebe.
 
Was wär wenn all die Menschen
hier in Deutschland öfters lachen
und sich selbst und auch den andern
mit mehr Wertschätzung betrachten.
 
Was ist, wenn wir uns jeden Morgen vorstellen,
dass heute Weihnachten wär
ich wette uns fiele das Leben
dann nur noch halb so schwer
 
Und ich möchte gar nicht alle
Probleme blind schön reden
Ich wünsche mir nur,
dass man mehr Freude hat zu leben.

Veröffentlichung des Textes mit freundlicher Genehmigung von Maik Baum, der auch alle Rechte an dem Gedicht besitzt.

Wenn Ihr jetzt gerne mehr von Maik lesen und/oder hören möchtet, dann geht einfach auf seinen Facebook Seite oder seinen You Tube Channel, denn er macht nicht nur schöne Gedichte, sondern auch noch hörenswerte Musik!

Und nun schicken wir euch zurück zu euren Lieben und sagen Danke an all jene tapferen Menschen da draußen, die heute arbeiten müssen.

FROHE WEIHNACHTEN!

Kontor Eismanufaktur im Prenzlauer Berg

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Berlin bietet im kulinarischen Bereich Angebote für wirklich jeden, umso schöner, dass es jetzt mit der Kontor Eismanufaktur im Prenzlauer Berg auch einen Eisladen gibt, wo wirklich alle angebotenen Produkte, also vom Eis über die Waffeln, den Milchkaffee bis hin zu köstlichen Donuts, vegan sind.

Die niedliche Eisdiele befindet sich in der Danziger Straße, nur ein paar Schritte von der Kreuzung Prenzlauer Allee entfernt und ist mit der BVG super zu erreichen, Parkplätze sind ortsübliche Mangelware und kostenpflichtig.

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Als wir dort zum Eis essen vorbeigeschaut haben, konnten wir den Eingang dank einer großen Eistütenskulptur vor der Tür nicht verfehlen. Es gibt ein paar Sitzplätze im Innen- und Außenbereich. Auf großen Tafeln hinter der Theke findet man das Angebot samt der Preise und davor steht die herrlich große und gut bestückte Eistruhe, bei der man durch eine blitzeblank polierte Glasfront freien Blick auf die im Angebot befindlichen Eissorten hat.

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Während wir uns umschauen werde wir Zeuge eines des Öfteren stattfindenden Schauspiels: Ein Paar will Eis essen, sie sind vegan und nach einem ratlosen Blick in die Truhe die Frage „Und was ist jetzt vegan?“ Folgt prompt die Antwort „Alles!“ und kurze Zeit später verlassen zwei äußerst glückliche Menschen Eis schleckend den Laden.

Wir stehen auch ein bisschen ratlos vor der Theke, denn es gibt einfach so viele lecker aussehende und wohlklingende Sorten. Am Ende entscheiden wir uns für das unglaublich großartig schokoladig-erdnussige und definitiv süchtig machende Reese’s Pieces, die mega schokoladige aber nicht bittere Sao Tomé Schokolade und das geschmacklich irgendwie warm-fruchtig anmutende Mandel-Birne-Topinambur Eis. Alle drei Sorten sind sehr cremig, zergehen zart schmelzend auf der Zunge und lassen in keiner Weise Milch oder andere tierische Produkte vermissen, toll!

Auf den Sortenschildern findet man die Kürzel S., M. und K., wenn bei der Herstellung Soja, Mandel- und/oder Kokosmilch verwendet wurden.

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Während wir uns dem Eisenguss hingeben kommen wir mit der Inhaberin Susanne ins Gespräch, denn natürlich wollen wir wissen, wie sie zum Eis gekommen ist. Sie selber war schon lange Vegetarierin und hat ganz „normales Eis“ in ihrem Laden in einer anderen Stadt gemacht. Dann entschied sie sich, vegan zu leben und begann, immer mehr vegane Eissorten zu produzieren, allerdings war ihr schnell klar, dass sowas am besten in einer großen Stadt funktionieren würde und so kamen sie und ihr Eis nach Berlin. Und nun sorgt sie dafür, dass endlich auch vegane Eisfreunde in Berlin vor die Qual der Wahl gestellt und glücklich gemacht werden.

Dem Eis merkt man in Konsistenz und Geschmack auf jeden Fall ihre langjährige Eiserfahrung an. Das führt auch dazu, dass sie spannende neue Sorten kreiert, aber auch Klassiker optimiert, wie z.B. das mit Soja-, Mandel- und Kokosmilch hergestellte Vanilleeis.

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Die angebotenen veganen Donuts sind von Brammibal’s und es gibt sie pur oder auch in Kombination mit Eis zu erwerben. Aber vorsicht, sie machen süchtig, so unglaublich lecker sind sie!

Der Service ist super freundlich und steht auch gerne bei Fragen rund um das Eis Rede und Antwort.

Das Publikum war bei unserem Besuch bunt gemischt, Anwohner genauso wie Touristen, Alt und Jung, darunter auch viele Familien.

Spannend wurde es immer, wenn Leute erst am Tresen erfuhren, dass es rein veganes Eis, dann skeptisch bestellten und nach dem ersten Schleck ganz selig lächelten, weil sich all ihre Vorurteile veganem Eis gegenüber in ein cremiges Eisvergnügen gewandelt hatten.

Wir fanden es sehr lecker und freuen uns schon auf die nächste Eissaison und all die leckeren Sorten noch zu entdeckenden Sorten. Wer bis dahin nicht warten kann, auf dem letzten Green Market gab es das Kontor Eis, vielleicht ja auch wieder auf dem nächsten, Infos dazu gibt es auf ihrer Seite auf Facebook.

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FAKTEN
Kontor Eismanufaktur Berlin
Danziger Str. 65 in 10435 Berlin Prenzlauer Berg
Facebook
Preis pro Kugel: 1,30 Euro
Beste Sorte: Reese’s Pieces
Besonderes Eis: Hier ist alles vegan, glutenfreies Eis, Sorbet
Und sonst noch: Vegane Sahne und Saucen, Spaghetti Eis im veganen Waffelkörbchen, Affogato, Eis-Shakes und vieles mehr.

Gastbeitrag: Das Xococake in Barcelona

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Zwar wird es jetzt doch so langsam etwas grauer und kälter in Berlin, da aber ja Eis eigentlich immer geht, gibt es heute einen Gastbeitrag von Rose, die in Barcelona einen ganz besonderen Eisladen ausprobiert und für gut befunden hat:

Foto: Rose L.

Foto: Rose L.

„In Barcelona wirklich gutes Eis zu finden, das man bisher noch nirgendwo gegessen hat ist gar nicht so einfach!
Doch es gibt diesen kleinen Konditor im Bezirk Gràcia, der sich auf Schokolade spezialisiert hat und auch Eiscreme anbietet. Das XK – Xococake sieht man bereits durch das puristische Logo von der Ferne, steht man davor sieht man die eingesetzte Eistheke, bei der man gleich die Schokoladeneis Sorten bestellen kann. Innen wirkt das kleine Geschäft modern, das Personal ist in der Regel freundlich, spricht jedoch kaum Englisch.
Im Laufe der Zeit habe ich so gut wie alle Sorten probiert, leider sind aus meiner Perspektive die meisten Sorten mit wenig schmackhaften, künstlichen Zusätzen versetzt. Doch es gibt diesen einen Star im Sortiment, dass beste weiße Schokolade – Vanille Eis, das ich je gegessen habe!
Ein traumhaftes Eis für das es sich lohnt, bei den Gaudi Häusern ein Stück weiter die Carrer Gran de Gràcia hochzulaufen, um dieses Eis zu genießen!“

Foto: Rose L.

Foto: Rose L.

Wir bedanken uns sehr bei Rose für den Gastbeitrag und haben jetzt total Lust auf ein weißes Schokoladen-Vanille Eis, genau das richtige gegen den November-Blues!

FAKTEN
Xococake
Gran de Gràcia, 17 Barcelona
Comtal, 15 Barcelona

Eisige Grüße aus Barcelona

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Auf, auf – in eine neue Woche voll goldenem Oktober, Sonnenschein und bunten Blättern!

Bei der morgendlichen Frische würde vermutlich der eine oder andere gerne noch ein bisschen den Sommern verlängern. Genau das haben die drei gemacht, die uns per Mail einen eisigen Gruß aus der Ferne geschickt haben:

Foto: Janek P.

Foto: Janek P.

Janek, Manuela und Karsten waren ein paar Tage im herrlichen Barcelona und haben dort die wunderschönen Eisblumen von Amorino für sich entdeckt. Und da die Kreationen nicht nur hübsch anzusehen waren, sondern den Dreien auch noch sehr gut geschmeckt haben, gab es doch glatt auch noch ein Foto für uns. Wer jetzt selber gerne mal eine Eisblume in der Hand halten möchte, der kann sich auf der Homepage von Amorino die passende Filiale heraussuchen. In Berlin gibt es direkt zwei und wie uns die am Kudamm gefallen hat, das findet ihr hier.

Wir können leider gerade nicht weg und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, wünschen aber allen, die das Glück haben, gerade genau dies zu tun, eine ganz tolle Zeit!

Und wenn euch ein leckeres oder besonderes Eis begegnet, bringt uns ein Foto mit und schickt dies einfach an DieEistester@gmail.com – wir freuen uns auf eure Eiseindrücke, egal ob von ganz nah oder ganz fern! :)

Bananensorbet und das FoodBloggerCamp Berlin 2015

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Wenn sich über 80 Foodblogger und Co in einem Kochstudio in Adlershof treffen, dann verspricht es eine interessante, inspirierende und unterhaltsame Sache zu werden. Grund genug für mich, am FoodbloggerCamp Berlin 2015 teilzunehmen und gleichzeitig meine BarCamp Premiere, ganz schön aufregend!

Gespannt auf das, was kommen würde, fuhr ich zum Kochatelier in Adlershof, in dessen 3 Küchen und Essbereich sowie in den Seminarräumen vom Airporthotel alles stattfand.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es los, und Jan stellte uns zuerst das Barcamp samt Sponsoren vor und initiierte dann eine kleine Vorstellungsrunde mit allen Teilnehmern. Danach ging es um die Sessions und es fand sich eine große Themenbandweite an den Whiteboards, von aktivem Kochen und Backen über Dinge rund ums Bloggen, Social Media und alles andere, was irgendwie dazugehört.

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Ich begann den Tag mit einer Instagram Session, die von Denise von Foodlovin‘ initiiert wurde und bei der sich über Erfahrungen mit dem Medium ausgetauscht wurde und der ein oder andere Tipp zur Sprache und auf dem Prüfstand kam. Unser Blog ist da ja auch erst seit diesem Frühjahr unter berlin_isst_eis zu finden, daher war es sehr spannend zu hören, was der eine oder andere Profi dort so erlebt und macht.

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Danach ließ ich mich von Franzi von Dynamite Cakes in die Geheimnisse des Fondant einweihen und dank ihrer tollen Anleitung gelang es sogar mir, ein Cupcake akzeptabel zu gestalten, ein hoch auf Ausstechförmchen und Stempel-Ausstecher! Dass die von ihr selber gebackenen Cupcakes und das Frosting auch ohne Zierde einfach köstlich waren gab es als Bonus noch dazu!

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Mittags wurden wir ganz wunderbar durch einen Koch vom Partner Südtirol versorgt, der wirklich sehr leckere Spezialitäten für uns gezaubert hat. Dazu gab es noch einige Gerichte aus den Vormittagssessions, ein vielfältiges Angebot!

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Im Anschluss an den Lunch ging es für mich mit einer ganz besonderen Session weiter. Ei selber mache, mit der lieben Martha, der Eismacherin von Selbstgemachtes Eis. Zuerst waren die Zutaten im Kühlkammernirwana verschollen, aber dank der unermüdlichen Helfer konnten Julia von Gib mir vier und ich schließlich doch mit der Fachfrau zusammen ein wirklich cremigstes und leckeres Bananensorbet herstellen. Das Rezept dazu gibt es weiter unten. Die Unold Eismaschine leistete uns einen guten Dienst und nach fast einer Stunde war das Sorbet fertig. Laura von Glück am Stück machte in der Nachbarküche Profiteroles und wir konnten uns ein paar stibitzen und diese mit dem Bananensorbet befüllen, ein Traum!

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Danach  wurde gemeinsam in kleinen Gruppen für das Abendessen gekocht und es ist wirklich eine große Freude, richtigen Könnern bei der Zubereitung zuzusehen! Nach dem Essen ging der erste Tag zu Ende und ich fuhr voller Eindrücke nach Hause.

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Tag zwei bei begann wieder mit einem riesigen Frühstück und der Bekanntgabe der Sessions. Diesmal ging es für mich erst mal theoretisch bei Tobias von Der Kuchenbäcker los, der es versteht, seinen riesigen Erfahrungsschatz auf sehr unterhaltsame Art und Weise zu teilen. Danach liess ich mir von Nadine von Sweet Pie die Vorzüge und Möglichkeiten von WordPress erklären, Wahnsinn, mit was für Kleinigkeiten man viel erreichen kann. Wenn man überlegt, den Blog von Blogger zu WordPress umzuziehen, dann ist sie genau die richtige Frau dafür.

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Nach der ganzen Theorie ging es hungrig zum Mittagessen und danach weiter zum Macarons backen. Dabei zeigten Johanna von My tasty little beauties, Katharina von Wienderbröd und Christiane von Schabakery uns den Unterschied zwischen Macarons aus kalt und heiß geschlagenem Eiweiß. Ich fand beide Varianten köstlich, wobei die Kaltgeschlagene auf den ersten Blick weniger Aufwändig erschien. Dank der feinen Ganache waren beide Varianten sehr lecker und mein fazit nach der Sessions, Macarons zu machen ist einfacher und zugleich schwerer als ich dachte, sie sind es aber wert, dass man sich die Mühe macht.

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Außerhalb der Sessions kam es zu vielen tollen Gesprächen mit anderen Foodbloggern und Sponsoren, die alle auch mittendrin statt nur dabei waren. Dank der Mädels von NU3 weiß ich jetzt, dass Chai Tee und Haselnuss Milch eine perfekte Kombi sind und man auch leckeren Kuchen ohne Gluten und Zucker backen kann. Südtirol ist viel mehr als nur ein schönes Reiseziel und mit Barefoot Wein kam ein Hauch Californien auf meine Zunge.

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Das FoodBloggerCamp Berlin 2015 war eine tolle Erfahrung, die meinen Horizont in vielen Belangen erweitert hat. Ich war fast überwältigt von den vielfältigen Sessions, all den Menschen, die mit Herz und Hand zu Foodthemen bloggen und den tollen Sponsoren. Daher ein ganz großes Dnakeschön an alle Beteiligten, besonders auch die Organisatoren und das Team vor Ort, Wahnsinn, was ihr da auf die Beine gestellt und möglich gemacht habt!

Und als Bonus habe ich ein wirklich kinderleichtes Eisrezept mitgebracht, das Martha auch auf ihrem Blog zur Verfügung gestellt hat.


Marthas Bananensorbet à la FoodBloggerCamp

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Man braucht für 8-9 Kugeln:

  • 350 g Bananenfruchtfleisch
  • 150 g Bananennektar (zur Not geht auch Bananensaft)
  • 20 g Limettensaft (geht auch mit Zitronensaft, ist etwa ½ ausgepresste Frucht)
  • 130 g Zucker
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl (geht aber auch ohne)

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Zubereitung:

Alle Zutaten am besten direkt auf einer Waage in ein Pürierstab-geeignetes Gefäß geben und mit eben diesem zu einem Brei pürieren.

Marthas besonderer Geling-Tipp: Die Masse mit einem Refraktometer prüfen, der Zuckergehalt sollte etwa 32°Brix aufweisen, damit es sich optimal in der Eismaschine verhält.

Alles langsam in die laufende, also rührende Eismaschine, einfüllen und je nach Kühlleistung laufen lassen, bis das Sorbet die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Und dann: Genießen – es ist so richtig schön bananig, lactosefrei und vegan!

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Und am Ende noch eine Übersicht über die am FoodbloggerCamp beteiligten Sponsoren, die uns so wunderbar unterstützt haben und ohne deren Hilfe das alles gar nicht möglich gewesen wäre:

BIO COMPANY nu3Amarula Cream
GLS BankBarefoot Wine Lebensbaum
COOKIN Südtiroler Qualitätsprodukte Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
BioBoden Genossenschaft GALERIA Kaufhof KptnCook App
KüchenAtlas Plose GAZI

Eisige Grüße von der Mein Schiff 4 auf Ostseekreuzfahrt

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Wir hoffen, Ihr hattet alle einen guten Start in die Woche. So langsam scheint der Sommer leider wirklich vorbei zu sein, hier in Berlin fallen schon die ersten bunten Blätter von den Bäumen und wenn man nicht aufpasst, dann kann es gut sein, dass man von einer Kastanie oder Eichel im Vorbeigehen erschlagen wird.

Was gibt es daher schöneres, als den Sommer wenigstens virtuell noch ein bisschen zu verlängern, zum Beispiel mit leckeren Eisbildern? Ein paar haben wir noch auf Lager und in diesem Fall wurde es uns von Katja zur Verfügung gestellt:

Foto: Katja

Sie war mit der Mein Schiff 4 auf der Ostsee unterwegs und hat bei dieser Tour unter anderem Litauen, Lettland, Estland, Russland und Schweden besucht. Immer an Bord mit dabei waren die beiden Eistheken, eine direkt am Pool und eine im Büffet Restaurant, bei denen sie die Sorten „alle durchprobiert“ hat.
Die Crew hat bei 25-35 Grad täglich hausgemachtes Eis für die rund 2500 Passagiere hergestellt und Katja schreibt, dass davon „am Tag 9000 Kugeln rausgegangen sind.“ Und wer mochte, der konnte das Eis auch mit frischen Waffeln oder Crêpes essen. Es war so lecker, dass sie „auch mal zweimal am Tag zugeschlagen“ haben.
Manche der Eissorten gab es täglich und andere wechselten, je nachdem, welches Obst die Crew an Land erwerben konnte.

Wir finden, das Eis in der Theke schaut wirklich gut aus und wirkt sehr liebevoll angerichtet, da bekommt man sofort Appetit auf eine Kugel – was für eine große Versuchung, wenn man sich dort jeden Tag durchprobieren kann!

Wir danken Katja, dass wir das Bild auf dem Blog veröffentlichen dürfen und müssen vielleicht unsere Meinung Kreuzfahrten gegenüber noch einmal überdenken J

Und, wo gab es bei Euch leckeres Eis im Urlaub?

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