Frozen Yoghurt von Mr. Whippy

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Kennt ihr diese richtig schön kitschigen Eiswagen aus England? Genau so einen gibt es auch in Berlin und wir haben ihn bei der Fête  de la Musique besucht, wo er Groß und Klein im Österreich Park in Charlottenburg mit feinstem Frozen Yoghurt versorgt hat.

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Durch eine Email von Eva, der Inhaberin, wurden wir auf den pastellrosa farbenen Food Truck namens Mr. Whippy aufmerksam, der seit 2012 auf den Berliner Straßen, bei Events und für Caterings unterwegs ist. In liebevoller Kleinarbeit wurde er um- und ausgebaut und bis heute unterstützt die Familie Eva beim Betrieb, so macht z.B. ihre Mama die Fruchtsaucen für Toppings aus in ihrem Garten selber geerntetem Obst und ihr Freund unterstützt sie, wo er nur kann.

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Schon von weitem fällt einem der kleine Bus ins Auge, dafür sorgen Farbe und Form. Im Inneren befinden sich das Herz des Ganzen, die Frozen Yoghurt Maschine, sowie ein kleines und gut einsehbares Display mit den Toppings und Saucen, wodurch sich viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten ergeben. Die Auswahl ist nicht riesig, dafür sind die mindestens 14 verschiedenen Toppings aber selbstgemacht, wo es nur geht und das schmeckt man.

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Den Frozen Yogurt kann man im Becher oder Hörnchen bekommen und für Kinder gibt es extra eine kleine Portion, die bei unserem Besuch heiß begehrt war.

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Wir nehmen jeder einen Becher Frozen Yoghurt, den sie in der Mr. Whippy Spezialmischung mit viel Yoghurt von Däri bekommen. Er ist super cremig und zergeht zart schmelzend und schön säuerlich auf der Zunge.
Bei uns gab es einmal als Topping kleingeschnittene Manner-Waffeln und eine selbstgemachte Mozartkugellikör Sauce, eine traumhaft leckere Kombination. Süß und säuerlich zugleich und der schokoladige Geschmack passte wirklich prima zum Frozen Yoghurt
Ebenfalls extrem lecker die Kombination mit Knuspermüsli und Karamellsauce, auch hier passen die Geschmäcker perfekt zusammen.
Ansonsten, verrät uns Eva im Gespräch, ist eine Kombination mit Erdbeersauce und Krokant oder Oreo-Keksen sehr beliebt und auch die hausgemachte Kiwi-Limettensauce kommt sehr gut bei den Kunden an.

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Frozen Yoghurt ist für sie eine Herzensangelegenheit, seit dem sie ihn bei einer Reise in Israel probiert hatte. Eigentlich wollte sie einen Eisladen eröffnen, dann kam aber der Food Truck dazwischen und mittlerweile hat sie sogar einen zweiten Eiswagen mit am Start.
Was sie besonders an ihrer Arbeit liebt ist, wenn man sieht, wie nicht nur die Kinderaugen beim Bestellen leuchten, sondern auch die Eltern in ihren Kindheitserinnerungen schwelgen und mit glücklichem Ausdruck dabei zu sehen oder sich direkt selber strahlend Toppings aussuchen.
Und ihren Frozen Yogurt ist sie bis heute eigentlich jeden Tag selber, eine bessere Werbung kann man ja eigentlich nicht machen. Und wenn es dann doch mal Eiscreme sein darf? Dann geht es ab zur Eismanufaktur, dort haben es ihr besonders die Sorbets angetan.

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Wir waren wirklich begeistert von dem zartcremigen schön säuerlichen Frozen Yogurt, den leckeren Toppings und dem super freundlichen und gutgelaunten Mutter-Tochter-Gespann an Bord des Mr.Whippy Mobils. Wer Frozen Yoghurt mag, der kommt hier voll auf seine Kosten!

FAKTEN
Mr. Whippy
http://www.mrwhippy.de/
Frozen Yogurt mit 2 Toppings: 3,50 Euro, Kinderbecher 1,50 Euro

Gastbeitrag: California Pops in Kreuzberg

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Heute gibt es einen Gastbeitrag von Judith, die letztes Wochenende einen neuen Laden für Eis am Stiel in Kreuzberg entdeckt hat:

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

“Nur zufällig habe ich diesen kleinen Eisladen gefunden, der jedoch alles andere als unauffällig ist. Die fröhliche Bemalung in blau und weiß schreit förmlich nach Urlaub in Kalifornien, nach Sommer, Sonne und nach guter Laune. Aber… Calfornia Pops? Was soll das sein? 

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Der Blick in die Theke macht schnell unmissverständlich klar: Hier gibt es Eis am Stiel! Aber nicht irgendwelches, sondern hausgemachte Sorten aus 100% Bio-Zutaten ohne Farb- und Zusatzstoffe sowohl in der veganen Sorbet-Variante als auch auf Milchbasis. Und damit die Zunge auch beim Schleckerlebnis Abwechslung bekommt, gibt es drei verschiedene Formen: Schokoriegel, Twister und quasi Magnum. 

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Neben vielen Klassikern wie Kirsche, Erdbeer, Zitrone und Mango werden auch ein paar ausgefallenere Sorten angeboten. Ich gönnte meinem Gaumen Honigmelone + Minze, mein Begleiter entschied sich für Cashew + dunkle Schoki. 

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Und dann: Auf die Pops, fertig, los! Wow, ich bin noch immer ganz begeistert… Das war wirklich das beste Eis am Stiel, das ich bislang kosten durfte! So aromatisch, erfrischend und doch total natürlich im Geschmack. Da zahle ich doch gerne die aufgerufenen 2,50 Euro. Und ich kann euch nur raten, das möglichst bald auch zu tun ;)

Also auf nach Kreuzberg!”

Wir danken Judith für ihre Empfehlung und hoffen, es bald auch einmal zu California Pops zu schaffen, das klingt wirklich super lecker!

FAKTEN
California Pops
Falckensteinstr. 4
10997 Berlin
Eis am Stiel: 2,50 Euro

auf Instagram 
auf Yelp

Fräulein Frost in Wilmersdorf

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An einem entspannten Samstag schlendern wir die Uhlandstraße entlang und huch, was ist das? Wo letztes Jahr noch das Uhlala Eis verkaufte, dort findet man jetzt einen den dritten Ableger der Neuköllner Eisdiele Fräulein Frost.

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Das kleine Ladengeschäft ist liebevoll eingerichtet, das fängt mit den selbstgenähten Fahnen außen an und hört bei dem hausgemachten Eis in der Theke auf. Dort findet man täglich 15 aus insgesamt 50 verschiedenen Eissorten, die alle im Eislabor der Hauptfiliale aus natürlichen Zutaten und ohne künstliche Zusatzstoffe von der Inhaberin hergestellt werden.

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Das  Eisangebot sieht so lecker aus, dass die Entscheidung schwer fällt, aber dank der freundlichen Beratung durch die Verkäuferin landen am Ende ein paar Kugeln in den Bechern und wir setzen uns in die Sonne auf eines der Bänkchen direkt vor dem Laden. Leute gucken und dabei Eis essen, die perfekte Kombination.

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Das Eis ist schön cremig, nicht zu fest und hat eine perfekte auf-der-Zunge-zergeh-Temperatur. Schokolade ist richtig schön satt schokoladig und bei Tiramisu denkt man, man sitzt beim Italiener, allerdings ist es keine Sorte für Kinder, da Alkohol enthalten ist.
Zimt ist sehr vollmundig zimtig und meine Begleitung bezeichnet es selig lächelnd als „echte Geschmacksexplosion“.

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Im Kokoseis findet man viele leckere bissfeste und dennoch weiche Kokosstückchen und ohne zu süß zu sein schmeckt es kräftig nach Kokosnuss.
Schwarzweiß kommt Cheesecake Cookie daher und es hat einen interessanten säuerlich süßen Geschmack. Farblich ähnlich sieht Sahne Mohn aus und schmeckt wirklich richtig mohnig.
Eine gelungene Mischung aus cremig und säuerlich ist das Buttermilch-Orangen-Eis

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Ein weiteres Highlight war die Sorte Gu Zi Mi, die Abkürzung steht für Gurke, Zitrone und Minze. Ein herrlich erfrischendes Eis, das wirklich nach allen drei Bestandteilen schmeckt und in dem kleine Minz- und Gurkenstückchen enthalten sind. Die perfekte Sommersorte und wie ein kleiner Badeausflug für die Geschmacksnerven.

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Das Publikum setzt sich aus zufälligen Eisessern und Stammgästen zusammen, einige Touristen und viele Leute, die in der Nähe arbeiten oder wohnen.

Wir sind happy, das hier nicht nur ein Eisladen geschlossen, sondern ein anderer und dabei auch noch sehr guter in diesem Jahr eröffnet hat. Eine tolle Möglichkeit, sich während eines Stadtbummels oder beim Kudammspaziergang mit leckerem Eis zu versorgen.

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FAKTEN
Fräulein Frost
Uhlandstr. 168
10719 Berlin
Homepage 
Preis pro Kugel: 1,10 Euro, Sahne 0,70 Euro
Beste Sorten: Gu Zi Mi und Zimt
Besonderes Eis: laktosefreie und vegane Sorbets

Gastbeitrag: Judith war bei The Ice Cream Market im Haubentaucher!

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Leider waren wir am Samstag durch den Food Blog Day verhindert und konnten nicht auf den “The Ice Cream Market” von Stil in Berlin, This is Jane Wayne und Mint & Berry, was für ein Glück, dass Judith dort war und für uns einen Gastbeitrag verfaßt hat:

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

“Ice Cream Market im Haubentaucher! Da konnten ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen leckeres Eis schlecken, zum anderen eine mir noch unbekannte Location auf dem RAW-Gelände abchecken. Zwischen zwei Gewittern machte ich mich am späten Nachmittag mit Mann und Freundin auf den Weg.

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Nach kurzer Wartezeit vorm Eingang zum Haubentaucher durften wir das Schleckparadies betreten. Hm, ganz schön voll war’s… Und irgendwie hatte ich mehr Stände erwartet – nur sieben Eismacher hatten ihre Stände aufgebaut und der von Zwei dicke Bären, die ihre Eiscreme zwischen zwei selbstgemachte Cookies pressen, war sogar schon geschlossen. Schade! Meinen Plan, das mit Stickstoff hergestellte Eis von Woop Woop zu probieren, habe ich beim Anblick der monströsen Schlange dann doch lieber wieder verworfen.

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Da ich Flockys mit seinem Schneeflocken-Eis schon kannte und auch das erfrischende Stieleis von Paletas  meine Zunge schon öfters erfrischt hatte, blieben gar nicht mehr so viele Neuheiten übrig. Letztendlich hat dann die Länge der Schlange entschieden, dass wir uns beim Stand von JONES ice cream anstellten und das sollten wir nicht bereuen…

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Jeder von uns gönnte sich zwei Kugeln und so kam einen stattliche Probiermenge zusammen:

Peanutbutter & Raspberry Jam: Erdnusseis hatte ich ja schon öfter auf dem Löffel, aber noch nie gepaart mit Himbeermarmelade. Warum eigentlich nicht? Der fruchtige Kick ist toll!

Cheesecake & Streusel: Schmeckt eindeutig nach New York Cheesecake und die knusprigen Teigkrümel tun ihr Übriges – lecker!

Milk Choco & Pretzel: Kleine Pretzel-Stückchen hätten wir besser gefunden, statt einer Mini-Schokobretzel. Trotzdem: sehr, sehr gutes Milchschokoladeneis!

Salted Butter Caramel: Oh, da hätte ich mich reinlegen können! Hat genau wie die bekannten Karamellbonbons geschmeckt, die der Opa seinem Enkel schenkt. Dazu ein Hauch von Salz – perfekt!

Blackcurrant & Yogurt: Super fruchtig, intensiv und doch kein bisschen künstlich. So muss Fruchteis sein!

Lemon & Blueberry Jam: Genau richtig an einem heißen Sommertag – erfrischend und aromatisch! Und übrigens ein tolles Paar, das Zitrone und Blaubeere hier abgeben. Jammi!

Ja, ich kann wirklich nur in den höchsten Tönen loben! Und dann noch diese traumhaft cremige Konsistenz… Hach, ich bin begeistert! Da sieht man dann mal über den stattlichen Preis von 1,50-2,00 Euro pro Kugel hinweg.

Leider gibt es keine Eisdiele, zu der ich nun pilgern könnte. Haltet also Ausschau nach dem Truck oder schaut auf der Website, wo sich dieser gerade rumtreibt: http://www.jonesicecream.com/

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Ach ja, zur Location… Die passte wie Faust aufs Auge: Der Pool, die Palmen, der Sand – ganz klar, da muss ein Eis auf die Hand! Da sich jedoch über unseren Köpfen schon die nächste Gewitterfront zusammenbraute, blieb es bei einem kurzen Ausflug, aber der war wie ein kleiner Urlaub.

Also, ich wäre beim nächsten Mal wieder dabei! ”

Foto: Judith B.

Foto: Judith B.

Wir danken Judith für ihren tollen Bericht über den Ice Cream Market.
Wart ihr auch dort und wenn ja, welcher Eismacher bzw. welches Eis war Euer Favorit?

Sommer! Sonne! Eis! – Auf zum Naschmarkt!

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Juhu, heute ist es soweit, heute ist Naschmarkt und das schönste ist, es geht unter dem Motto „Sommer! Sonne! Eis!“ ganz sommerlich erfrischend um Eis!

Von 12-18 Uhr kann man sich in der Markthalle Neun von Stand zu Stand schlemmen und bei dem riesigen Angebot gibt es ganz bestimmt etwas für jeden Geschmack!

Credit: Berliner Naschmarkt

Credit: Berliner Naschmarkt

Eis gibt es unter anderem von den Zwei Dicken Bären, Woop Woop Icecream, Altelier Cacao, eissalon tanne B., Otivm, Paletas, Rosa Canina, Wolfarth Schokolade, YoChia und Jones Iceream. Und das ist noch nicht alles, auch für alle anderen großen und kleinen Süßschnäbel gibt es auch noch diverse weitere Leckereien in Form von Torten, Kuchen, Schokolade, Marmeladen, Süßigkeiten und herzhaften Köstlichkeiten.

Und was wäre ein Naschmarkt ohne die Naschlabore? Diesmal werden sie mit folgenden Themen angeboten:

13 Uhr: Eiswerkstatt – Wie macht man ein richtig gutes Eis?
Mit Reimar Philipps von Rosa Canina

14 Uhr: Die Stadt nascht Cookies & Ice
»Sweet Berlin« präsentiert Jones Ice Cream & Zwei Dicke Bären (in Denglish)

15 Uhr: Kaffee geht auch kalt! Neue Formen des Eiskaffees
Mit Philipp Reichel vom Café 9

16 Uhr: Eis mit Nährwert – Sorbet und Eis aus Chia-Samen
Mit Dario Maritano von YoChia (in English)

17 Uhr: Gelato, Semifreddo & Co. – Italienische Eisspezialitäten entdecken
Mit Domenico Richichi von Otivm – Erste Sahne

Da diese kleinen Workshops meistens super schnell voll sind sollte man rechtzeitig hingehen, um noch einen Platz zu ergattern, es lohnt sich!

Credit: Berliner Naschmarkt

Credit: Berliner Naschmarkt

Also, auf in die Martkhalle Neun und möge die große Eisschlemmerei beginnen!

FAKTEN
Naschmarkt
Martkhalle Neun
Eisenbahnstr. 42/43
10997 Berlin
Eintritt: 2 Euro

Das kleine Eisinterview mit Susanna, einer Eisfreundin aus Berlin

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Die Woche geht zu Ende, und, so uns die Natur gewogen bleibt, gibt es ab Sonntag bestes Eiswetter, sprich, es wird schön und warm!

Als kleine Einstimmung und vielleicht auch Inspiration haben wir daher heute ein kleines Eisinterview für Euch, diesmal mit Susanna. Die, wenn sie nicht gerade ihrer Genussleidenschaft nachgeht, an ihrem Elternblog Babyplausch schreibt, auf dem man Beiträge zum Thema Eis findet, wie z.B. ihren Artikel über die Jungs von Woop Woop Icecream.

Foto: Susanna G.

Foto: Susanna G.

Wo kann man Deiner Meinung nach das beste Eis Berlins essen und was ist das besondere dort?

Ich bin ein großer Fan von Tanne B. am Lausitzer Platz. Als ich vor ein paar Jahren in der Gegend gearbeitet habe, war ich fast täglich dort, um mir ein Eis zu kaufen, auch im Winter. Das Angebot ist überschaubar und wechselt täglich. Neben abgefahrenen Sorten wie Spargeleis oder Schoko-Chilli gibt es natürlich viele Klassiker und meine absolute Lieblingssorte Pflaume-Zimt. Das Eis hat die perfekte Cremigkeit, ist dabei nicht zu sahnig und auch nicht zu süß. Die Fruchtsorten schmecken auch tatsächlich nach Mango oder Erdbeere. Einfach top! Besonders gefällt mir hier auch die ungezwungene Atmosphäre: (draußen) an den Tischen sitzt Jung neben Alt, der Öko neben der Modepüppi und zwischendrin toben die Kinder umher. Ich mag das sehr.

Du schreibst ja einen Familienblog, wie sieht es bei Euch aus, wer mag welche Eissorten am liebsten?

Während wir Erwachsenen sehr probierfreudig sind und gerne mal eine neue Sorte testen, ist unser Sohn eher auf Schoko, Vanille oder Erdbeere fixiert. Wobei er natürlich auch schon Mango oder Cookies testen durfte. Aber am Ende kehrt er immer wieder zu diesen dreien zurück. Wenn man ihn nach seine Lieblingssorte fragt, dann sagt er immer: Vanille, und Schoko, und Erdbeere – aber immer in anderer Reihenfolge ;-)

Worauf achtest Du bei Eis für den Nachwuchs bzw. was macht ein kinderfreundliches Eis aus?

Mein Sohn ist zweieinhalb und bekommt mittlerweile seine eigene Eiskugel. Eine. Im vergangenen Jahr durfte er bei uns mitnaschen. Mit dem Zucker ist das ja so eine Sache, ich gehöre da eher zur zögerlichen Fraktion und bin der Ansicht, je weniger und später desto besser. Da wir selber das quietschsüße Eis nicht mögen, holen wir es automatisch auch nicht für den Nachwuchs. Ganz praktisch und kindgerecht finde ich die Milch Minis von Langnese. Wenn wir unterwegs sind, hole ich das kleine Stangeneis ab und an im Supermarkt. Das ist genau die Eis-Menge, die ich für angemessen halte. Wenn wir unser Eis an einer Eisdiele holen, dann bestelle ich keine extra Zuckerstreusel oder Smarties, auch wenn die anderen Kids das bekommen und Junior sich jedes mal fast den Hals danach verdreht. Wenn wir in Restaurants sind und einen Kindereisbecher bestellen, weise ich den Kellner darauf hin, doch bitte nur Eis ohne diesen ganzen Schnickschnack zu bringen. So ein Smarties-Gesicht mag ja lustig aussehen, aber die Farbstoffe darin sind mir einfach zuwider.

Und was geht für Dich persönlich bei Eis gar nicht?

Ich mag diese überladenen Auslagen mit Eisbergen und allen möglichen Soßen überhaupt nicht. Eine Bekannte meinte neulich zu mir, dass die das total anmache. Mich törnt das eher ab. Irgendwie erinnert es mich an Völlerei und damit hat Eisessen meiner Meinung nach nichts zu tun. Viel eher mit Genuss, den man sich ab und an mal gönnt. Jetzt im Sommer natürlich öfter. Ansonsten bin ich, was die Sorten angeht, offen für vieles, nicht für alles, aber für vieles. Eis mit Biergeschmack würde ich eher nicht probieren wollen, auch an das Spargeleis bei Tanne B. habe ich mich noch nicht herangewagt.

Wie esst Ihr Euer Eis am liebsten? Im Becher, in der Waffel mit oder ohne Sahne, Toppings, Streusel?

Am besten pur und ohne großes Chichi. Als Kind mochte ich Waffeln sehr, heute esse ich am liebsten aus dem Becher. Auch mein Sohn isst sein Eis so. Ich bin keine von den Müttern, die immer und überall ein Feuchttuch aus dem Ärmel zaubern können. Und solange er das mit dem Lecken noch nicht raushat, bleibt eben der Becher. Das ist für alle stressfreier.
Ab und an gönne ich mir auch mal einen Eisbecher, dann natürlich mit vielen Früchten. Am liebsten Erdbeeren und im Winter gerne auch mit heißen Himbeeren – eine tolle Kombination zu Vanilleeis. Frozen Yoghurt mag ich auch sehr gerne und dann natürlich auch mit Topping. Allerdings habe ich mich ertappt, dass ich da meist zu Erdbeeren und Schokosauce greife.

Wo hast Du das allerbeste Eis Deines Lebens gegessen?

Das Eis meiner Kindheit habe ich bis dato nicht wieder gefunden. Ich komme aus einer Kleinstadt im Osten. Dort gab es eine Konditorei, in der das Eis aus einer Softeismaschine kam. Das Erdbeer-Vanille-Eis war der Traum.

Was ist für Dich der ganz besondere Genuss am Eis?

Weil Eis ja kalt ist, kann man es nicht wie andere Süßigkeiten ganz schnell essen, sondern muss sich gezwungener Maßen Zeit nehmen. Eis-Essen hat für mich also einen entschleunigenden Charakter. Das mag ich sehr, vor allem weil auch ich im Alltag viele Mahlzeiten aus Zeitmangel einfach nur hinunter schlinge oder nebenher esse. Eisessen ist etwas, dass man bewusster tut – Slowfood eben. Und am Ende geht doch nichts über ein langes Mhhh!

Wir bedanken uns sehr bei Susanna für das tolle Interview und wünschen ihr und euch allen ein traumhaft schönes Wochenende mit leckerem Eis und lieben Menschen!

happyweekend

Café Engelchen in Wilmersdorf

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Vor kurzem schrieb uns jemand eine Mail und fragte auf diesem Weg, warum wir noch nicht bei Ihnen ein Eis gegessen hätten. Das lassen wir uns natürlich nicht zwei Mal fragen und so machten wir uns an einem gemütlichen Sonntagnachmittag auf den Weg ins Café Engelchen am Prager Platz.

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Leider war das Wetter nicht warm genug, um auf der wirklich großen Außenterrasse zu sitzen, so verschlug es uns erst an den Eistresen und danach an einen der runden Tische im Innenbereich. Hier fühlt man sich direkt wohl, ein richtig nettes entspanntes Café in dem es sich lohnt, mal einen Blick nach oben zu werfen und die Deckenmalerei zu bewundern und wo es weit mehr als nur Eis gibt. Alles wird hausgemacht, von den Torten und Kuchen bis hin zu kleinen Gerichten und dem Frühstück.

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Der Name ist Programm, auch bei der Deckenmalerei.

Das Publikum kommt direkt aus dem Kiez, aber neben der Stammkundschaft kommen auch immer wieder Gäste aus dem benachbarten Hotel vorbei und freuen sich, nicht im Hotel essen zu müssen.

Das Eis für unsere vom freundlichen Service zu uns gebrachten Eisbecher hatten wir uns an der mit schönem angerichtetem Eis bestückten Theke ausgesucht, die Auswahl war gut und es war nicht leicht, sich zu entscheiden. Am Ende probierten wir uns durch sechs Sorten, allesamt von cremiger und dichter Konsistenz sowie zartschmelzend auf der Zunge.

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Joghurt schmeckte frisch feinsäuerlich, Rhabarber überzeugte fruchtig-säuerlich, Schokolade kam angenehm kräftig schokoladig daher, Blaubeer-Sahne war super sahnig mit einem zarten Blaubeergeschmack und Creme brulee und Cookies waren beide sortentypisch süß und irgendwie warm im Geschmack, einmal mehr nach karamelisiertem Zucker und einmal mehr nach Cookies.

Am besten gefielen uns Joghurt und Schokolade, da hatten wir aber auch noch nicht Sarahs spezielle Sorten probiert, denn die Inhaberin traf sich mit uns noch auf ein kleines Schwätzchen, während dessen sie uns unbeschreiblich leckeres und definitiv probierwürdiges Gorgonzola Eis und sehr gutes Gurkeneis servierte. Ersteres schaffte es, unsere Skepsis in Genuss umzuwandeln, während es weich, süßlich und mit deutlichem Gorgonzola Aroma auf unseren Zungen schmolz – wow, Käse und Eis kann prima passen!

Mit Wow-Effekt – Gorgonzola Eis

Sarah erzählte uns über dem Eis ein bisschen was über das Café Engelchen, dass sie jetzt seit vier Jahren betreibt und mit dem alles anfing.
Der Name für das eigene Café entstand, weil die Gäste des Eiscafés, für das sie vorher die Geschäftsführerin war, sie immer auf Grund ihrer blonden Lockenmähne als „Engelchen“ bezeichneten. Zu Beginn gab es nur das Café am Prager Platz, mittlerweile wird in der hauseigenen Eismanufaktur unter dem Namen Eis Engelchen auch Eis für andere Cafés hergestellt. Im April ganze 480 kg täglich und im Sommer noch eine ganze Menge mehr.

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Unseren Besuch wurde durch einen aromatischen Kaffee abgerundet, und wir erfuhren, dass sie mehr als 80 verschiedene Sorten Eis im Programm haben, die alle aus natürlichen Zutaten hergestellt werden und die je nach Saison wechselnd in der Eistheke verfügbar sind. Dabei wird versucht, jedes Jahr eine ganz besondere Sorte zu kreieren, so kam es auch zu der Idee mit dem Gorgonzola-Eis. Auf der Facebookseite des Cafés werden neue Sorten vorgestellt und es gibt Hinweise, wann besondere Sorten verfügbar sind. Neben Milchspeiseeis befindet sich auch immer gluten-  und lactosefreies Fruchteis im Angebot.

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Für uns war das Café Engelchen mit seinem Eis irgendwie eine kleine Überraschung, denn so von außen ahnt man gar nicht, was für leckeres Eis man hier bekommt, denkt man doch auf den ersten Blick, es ist einfach nur ein nettes Kiezcafé. Aber spätestens wenn man an der Eistheke steht und das leckere hausgemacht Eis sieht, dann  ahnt man, dass hier jemand begeistert Eis macht und das sogar ganzjährig.

FAKTEN
Cafe Engelchen
http://cafe-engelchen.com/
Prager Platz 1-3
10779 Wilmersdorf
Kugel Eis: 1,10 Euro
Beste Sorten: Joghurt, Schokolade, Gorgonzola
Besonderes: Gluten- und lactosefreies Fruchteis

Das kleine Eisinterview mit Amor, einem Eisliebhaber aus Berlin

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Vor kurzem waren wir mit ein paar eisbegeisterten Menschen im Rahmen eines yelp-Events bei Giorgio Lombardi in Berlin Mitte Eis essen. Einer der Eisfreunde war Amor D., der uns beim Verkosten für ein kleines Interview zur Verfügung stand. 

Foto: Amor D.

Foto: Amor D.

Welches Eis hat Dir heute bei Giorgio Lombardi am besten geschmeckt?
Cioccolato.

Was sind Deine Lieblingseissorten und was geht gar nicht?
+: Schokolade, Haselnuß, Pistazie, Banane, Cookies & Cream, Pralines & Cream,       Himbeer
-: Alles mit Minze wie z.B. After Eight etc., ganz besonders scheußlich ist auch Kokos!

Welche Eissorte sollte dringend erfunden werden?
Rotweineis, Absyntheis (aber gibt es bestimmt alles schon, oder?)

Eis in der Waffel/im Becher, mit oder ohne Sahne?
Immer nur im Becher, ich hasse Waffeln. Sahne nur ganz selten mal.

Wo in Berlin/Deiner Heimat gehst Du Dein Lieblingseis essen?
Häagen Dasz, Da Dalt, Dinos Eiscafé

Warum macht Eis Dich glücklich?
Es weckt Kindheitserinnerungen.


Wir danken Amor für das kleine Eisinterview!

Da Dalt Eis to Go in Spandau

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Herrlichstes Frühlingssonnenwetter, was paßt da besser dazu als ein leckeres Eis? Unsere Anlaufstelle beim Spazieren gehen war diesmal der Eisladen Da Dalt Eis to go unweit der Spandauer Altstadt. 

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Getreu dem Motto “artigianale per passione” (handwerklich aus Leidenschaft) macht hier Margaret Da Dalt italienisches Gelato aus natürlichen Zutaten in ihrem eigenen und durch ein Fenster einsehbarem Eislabor. Sie versucht, ein kleines Stück Italien zu schaffen, einen Eisladen, der wie in ihrer Heimat einfach zur Nachbarschaft gehört. Sie selber kam als kleines Baby nach Berlin und ist eines der Kinder der stadtweit bekannten Eisdynastie Da Dalt, die nächstes Jahr ihr 50jähriges Jubiläum in Berlin feiern wird. Ihr Geschäft betreibt sie aber ganz alleine. Sie ist mit Leib und Seele Eismacherin und es ist eine wahre Freude ihr zuzuhören, wenn sie einem mit leuchtenden Augen von ihrer Philosophie, der Familiengeschichte und ihrem Eis erzählt.

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Im Angebot sind hier nicht nur Eisklassiker, sondern unter den 24 verschiedenen Sorten in ihrer Theke findet man auch einige Eigenkreationen. Sie erzählt uns, dass sie gerne experimentiert und so schaffen es immer wieder neue Geschmacksrichtungen in die Eisbehälter. Bei unserem Besuch gab es ganz neu Romeo & Julia, eine Milcheis mit Rosengeschmack, was fein blumig daher kommt und cremig auf der Zunge zergeht, mit einer Erinnerung nach Turkish Delight, aber ganz ohne dessen Klebrigkeit, lecker!

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Der Laden ist, wie es schon der Name “Eis to go” vermuten läßt, auf Laufkundschaft ausgerichtet, wer Glück hat, der ergattert einen Platz auf der kleinen Bank vor dem Laden oder auf den benachbarten Steinmäuerchen.Die Einrichtung ist liebevoll gestaltet und die Eistheke ist blitzeblank sauber, genauso wie das Eislabor, in das wir natürlich einen Blick werfen müssen. Wer ein bisschen sucht, der findet alte Familienbilder an der Wand, zu denen die Inhaberin gerne ein bisschen was zur Familiengeschichte erzählt. 

Frau Da Dalt in ihrem Reich

Frau Da Dalt in ihrem Reich

Am Sonntag Nachmittag ist gut was los, der freundliche Service bedient emsig einen nach dem anderen und die Menschen verlassen glücklich lächelnd mit einem Eis in der Hand den Laden.

Dann sind wir dran und stehen vor einer schwierigen Entscheidung, das Eis ist einfach zu appetitlich angerichtet, was also nehmen? Am Ende finden Schokolade, Pistazie, weiße Schokolade und Amore Mio ihren Weg in unsere Eisbecher, die wir, garniert mit einer knusprigen Waffel, gereicht bekommen.

Das Eis ist sehr cremig, aber nicht zu weich, und auf der Zunge zergeht es unter Freigabe des jeweiligen Aromas. Am besten schmecken uns das schön schmutziggrüne Pistazieneis, das herb-kräftig mit einer leichten Salznote sehr gut gelungen ist sowie das angenehm schokoladige Schokoeis, das weder zu süß noch zu bitter schmeckt und herrlich gradlinig daher kommt. Aber auch weiße Schokolade  und Amore Mio sind prima und beim nächsten Besuch werden wir uns weiter durchprobieren, sobald es wärmer wird stehen vor allem auch die veganen Sorbets auf der Wunschliste, die köstlich fruchtig aussehen. 

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Neben Eis pur gibt es auch noch diverse vorgeschlagene Eisbecher im Angebot sowie Kaffeespezialitäten und Kreationen mit Joghurt.

Das Publikum sind Spaziergänger, wie wir und Passanten jeden Alters, eine kunterbunte Mischung, alle vereint im Eisgenuß.

Margaret Da Dalt ist hier ein toller Eisladen gelungen, in dem sie ihre Liebe zum Eis lebt und dieses für jeden einsehbar und gemäß ihren qualitativ hohen Ansprüchen entsprechend herstellt. Gerne erklärt sie interessierten Besuchern ihre Philosophie und die Kunst des Eismachens.

FAKTEN
Da Dalt Eis to Go
Am Juliusturm 106 (wenige Schritte von der U7 Altstadt Spandau)
13597 Berlin
Facebookseite
Preis pro Kugel: 1 Euro bzw. 1,50 Euro für besondere Sorten
Beste Sorte: Schokolade, Pistazie

Eisige Grüße aus Neuseeland

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David war vor kurzem in Neuseeland unterwegs und wir haben heute seinen eisigen Gruß aus der Ferne, quasi vom anderen Ende der Welt, für Euch.

Foto: David C.

Foto: David C.

Seinen lecker dekorierten Frozen Yoghurt gab es bei Yogi’s in Nelson, einer Stadt unweit der Küste der Cook-Straße und er hat ihm gut geschmeckt.

Habt ihr schon Pläne für Euren Sommerurlaub? Wir sind noch unschlüssig, freuen uns aber riesig auf Eure eisigen Urlaubsgrüße. Dafür einfach ein Foto vom Eis an DieEistester@gmail.com schicken, kurz dazu schreiben, wo das Bild aufgenommen wurde und was man sieht und schon fertig! :)

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