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Wenn man sich mit der Sprecherin von Uniteis e.V. (Union der italienischen Speiseeishersteller). Dr. Annalisa Carnio trifft, dann natürlich stilecht in einem Eiscafé. Und natürlich nicht in irgendeinem Berliner Eiscafé, sondern im Caffè e Gelato, DEM italienischen Eiscafé Berlins mit seinem köstlichen Eis und den unglaublich schönen und leckeren Eisbechern direkt in den Potsdamer Platz Arcaden.

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Nach einem ersten gemeinsamen Blick in die beeindruckende Eistheke und der Begrüßung durch einen der Gelatiere, der mit seinem Pistazieneis an der Gelato World Tour im letzten Sommer teilgenommen hat, nehmen wir Platz im Rondel.

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Bevor wir loslegen, wird erstmal Eis bestellt, Pistazie ist hier für mich Pflicht und auf Empfehlung von Frau  Dr. Carnio wage ich mich an eine für mich neue Sorte, Nocciolino, ein Haselnußeis mit Nußstückchen und Nougat, fast schon verboten lecker, und dazu serviert mir Herr Mangili noch eine frisch-fruchtige Kugel Himbeereis, die dafür sorgt, das die Süße nicht überhand nimmt.

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Während wir Eis essen erzählt mir Dr. Carnio von Ihrer Tätigkeit für Uniteis e.V. und die Geschichte dieses Verbandes, der  im Jahr 1969 von nach Deutschland eingewanderten italienischen Eismachern gegründet wurde und bis heute Gelatiere bei  der Ausübung ihres Handwerks in Deutschland unterstützt. Sie selber ist seit nunmehr 16 Jahren u.a. für die Pressearbeit zuständig und sorgt dafür, dass handwerklich hergestelltes italienisches Speiseeis auch in Deutschland in aller Munde landet und „Fachkraft für Speiseeis“ mittlerweile eine anerkannte Berufsausbildung hierzulande ist.

Das Eis für sie aber nicht nur beruflich ein wichtiges Thema darstellt ist schnell klar. Mit einem begeisterten Lächeln im Gesicht erzählt sie von ihren ganz persönlichen Eistests auf Reisen, wo durchaus vorher schon mal geschaut und recherchiert wird, in welcher Eisdiele das Eis mit der ganzen Familie probiert wird. Denn mit ihrer Begeisterung für die kalte Köstlichkeit ist sie nicht alleine, auch nach unserem Treffen muss sie noch an die Eistheke, da es zu Hause traurige Blicke gäbe, wenn sie vom Caffè e Gelato zurückkäme und kein Eis als Mitbringsel dabei hätte.

Am Schluss habe ich die Chance genutzt, und ihr noch sechs persönliche Fragen zum Thema Eis gestellt:

 

Was ist das besondere an italienischem Eis?
Es handelt sich dabei um ein natürliches frisches hochwertiges Produkt aus besten Zutaten, dass handwerklich hergestellt wird.

Wo haben sie das beste Eis ihres Lebens gegessen?
In Sizilien, dabei handelte es sich um Granita aus Pistazien, Mandeln oder Haselnüssen, alles sehr köstlich.

Wo gehen sie am liebsten in Berlin Eis essen?
Im Caffè e Gelato.

Welche Sorten mochten sie schon immer und was ist ihre persönliche Neuentdeckung?
Nusseis und insbesondere Haselnußeis mochte ich schon immer, genauso wie Joghurteis. Neu hinzugekommen ist das Nocciolinoeis, eine wunderbare Komposition.

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Eis im Becher, Hörnchen, mit oder ohne Sahne?
Immer im Becher ohne Sahne, um den Geschmack des Eises nicht zu verfälschen.

Eis macht glücklich, weil…
…es ein kleiner Genuss ist, den sich jeder gönnt. Ein Moment des Genusses, des Dolce Vitas und des Innehaltens.

Die Zeit bei unserem Gespräch ist wie im Fluge vergangen und nach dem Austausch von „Wo es in Berlin noch gutes Eis gibt“ Tipps verabschieden wir uns und glücklich von einer wirklich sehr netten und informativen Unterhaltung und glücklich vom leckeren Eis mache ich mich auf den Weg raus in den noch herb-frischen Berliner Frühlingsabend.

Wer jetzt neugierig geworden ist, uns mehr zu Unities e.V., dem Lehrberuf der Fachkraft für Speiseeis oder zu handwerklich hergestelltem italienischem Speiseeis erfahren möchte, dem sei als erste Lektüre die Homepage des Verbandes empfohlen oder ein Kontakt mit Frau Dr. Carnio über die Pressestelle von Uniteis e.V. in der Reinhardtstraße 6 in 10117 Berlin.

Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Annalisa für ihre Zeit, unser Gespräch und ihre Antworten auf meine Fragen bedanken, ich freue mich sehr, dass ich sie mit ihrer Begeisterung für das Thema Eis und allem darum herum näher kennen lernen durfte! Zumal ich ihr zu verdanken hatte, das ich in der Jury der Gelato World Tour im letzten Sommer gelandet bin, eine Erfahrung, für die ich aus tiefstem Herzen dankbar bin.

Und was soll ich sagen, das Caffé e Gelato kann nicht nur wunderbares Eis, auch der Cappuccino war verboten gut, da soll nochmal jemand sagen, der Potsdamer Platz könne nur Touristen glücklich machen!

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